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Hundehaftpflicht – Alles was Sie wissen sollten!

 

Hundehaftpflicht -Puppies

Wer muss Hundehaftpflicht –Versicherungen abschließen ?

 

Die gesetzliche Verpflichtung zum Abschluss einer Hundehaftpflicht ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Eine vorgeschriebene Pflicht gibt es bisher erst in 6 Bundesländern. Dazu gehören: Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Thüringen und Schleswig Holstein. Allerdings gibt es hin und wieder auch Unterschiede in Sachen Rasse, Charakterauffälligkeiten oder Größe des Hundes. In Baden-Württemberg, Bayern oder auch Rheinland Pfalz zum Beispiel, muss eine Hundehaftpflicht her, wenn der Hund auffällig geworden ist. In Sachsen-Anhalt wiederum müssen Hunde, die auf der „Rasseliste“ vermerkt sind versichert werden. Nordrhein Westfalen hingegen hat sich auf die Größe des Hundes beschränkt. Überschreitet diese 40cm Schulterhöhe, muss ebenfalls eine Hundehaftpflicht abgeschlossen werden.

 

 

Hundehaftpflicht -UnfallwagenAber auch wenn keine gesetzliche Vorschrift vorliegt, macht eine Hundehaftpflicht in jedem Falle Sinn! Stellen Sie sich vor, Ihr neuer Hund entwischt Ihnen und läuft einem Hasen hinterher. In seinem Jagdtrieb läuft er auf eine Landstraße und verursacht einen Unfall. Im besten Fall sind es nur Blechschäden, doch die Reparaturkosten müssen in jedem Falle Sie, als Hundehalter tragen.  Je nach Größe des Schadens kann sehr schnell eine beachtliche Summe anfallen.

 

 

Hundehaftpflicht -Glühbirne

 

 

Hundehaftpflicht, was ist wichtig ?

Gerade bei der Abschließung einer Hundehaftpflicht sollte man vorher gut vergleichen. Um böse Überraschungen im Schadensfall zu vermeiden gilt es die Angebote individuell nach den eigenen Bedürfnissen abzugleichen.

 

  • Wohnt man zur Miete, sollten Mietschaden in jedem Fall mit übernommen werden.

 

  • Hat man einen unkastrierten Rüden, sollte auch ein ungewollter Deckakt mitversichert sein. Oft werden diese Leistungen ausgeschlossen. Aber deckt ein Rüde eine läufige Hündin, ist der Halter des Rüden voll Haftbar und kann für Aufzucht und Tierartkosten belangt werden.

 

  • Reist man viel und gerne, sollte auch bei der Versicherung darauf geachtet werden, dass der Schutz im Ausland bestehen bleibt.

 

  • Wenn der Hund nicht ausschließlich vom Halter, sondern auch von Familienmitgliedern, Nachbarn oder Freunden geführt wird, muss unbedingt auch ein Fremdhüterrisiko versichert werden. Andernfalls ist der Hund bei Schaden mit anderen Personen, außer dem Halter nicht versichert.

 

  • Generell sollte man genau prüfen. Hin und wieder wird ein Maulkorb und Leinenzwang erwähnt. Greift die Versicherung nur in diesen Fällen, sollte man sich genau überlegen diese abzuschließen. Ist der Hund mal nicht mit Maulkorb und Leine ausgestattet, ist er auch nicht versichert. Riskant!

 

Prinzipiell gilt es: vor jedem Abschluss alles nochmal in Ruhe durchlesen und gegebenenfalls Familienmitglieder einbeziehen.

 

Hundehaftpflicht - WasserhundeHundehaftpflicht -wie hoch sollte die Deckungssumme sein ?

Besonders was die Deckungssumme der Hundehaftpflicht betrifft, ist nach oben keine Grenze zu setzen. Allerdings lässt sich pauschal sagen, dass die Beitragssumme steigt, wenn auch die Deckungssumme steigt. An dieser Stelle gilt es gut abzuwägen. Wenn die Beitragssumme sehr niedrig sein sollte, dann den Vertrag besser mehrmals durchlesen um eventuelle Haken schnell ausfindig zu machen.

 

Prinzipiell lässt sich sagen, dass die Deckungssumme bei 3 Millionen Euro anfangen sollte. Gerade bei Personenschäden, kann der Schaden schnell immense Kosten verursachen. Wenn dann die Deckungssumme überschritten ist, wird es wirklich brenzlig.

 

Um die optimale Versicherung zu finden, gibt es empfehlenswerte Vergleichsportale, zum Beispiel:

 

 

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